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SIM-Karte vor dem Aus: So krempelt die eSIM den Handy-Markt um

Posted by On 20.00

SIM-Karte vor dem Aus: So krempelt die eSIM den Handy-Markt um

Klassische SIM-Karte: Wichtig für jedes Handy â€" aber ihr Ende naht.

Die Ablösung der austauschbaren SIM-Karte steht bevor. Grund: Die so genannte eSIM kommt â€" eine fest im Gerät verbaute, über Funk programmierbare SIM-Karte â€" übernimmt ihren Platz. Die Handykarte, wie wir sie kennen, ist vielleicht schon in ein paar Jahren Geschichte. Damit verschwindet auch das unbeliebte Gefummel: Künftig wird niemand mehr die Karte auf die passende Größe zuschneiden oder mit einer Büroklammer aus dem Kartenschacht herauslösen müssen. Tarifrechner Die besten Handy-Tarife finden

Die SIM-Karte ist der Schlüssel zum Han dynetz


Vor inzwischen 26 Jahren fiel der Startschuss für die Handykarte: 1991 lieferte der Münchner Hersteller Giesecke Devrient, der auch heute noch auf dem Markt für Chipkarten tätig ist, erstmals 300 SIM-Karten an den finnischen Mobilfunkanbieter Elisa. Schon damals war die SIM-Karte der einzige Schlüssel zum Handynetz. Ohne sie war und ist keine Mobilfunknutzung möglich â€" von Notrufen abgesehen.
Ãœber SIM-Karten â€" die Abkürzung steht für Subscriber Identity Module â€" stellt der Provider die Identität des Nutzers eindeutig fest. Sie sind PIN-geschützt, um unbefugte Nutzung und Missbrauch zu erschweren, und die auf der Karte gespeicherten Daten sind verschlüsselt. Im Prinzip sind SIM-Karten kleine Prozessoren. Heutige Modelle haben ein viel breiteres Anwendungsspektrum als früher: Sie dienen als Speichermedium zum Beispiel für Fotos und Videos oder ermöglichen mobiles Bezahlen. Beides wäre mit der Speicherkapazität der ersten SIM-Karten von gerade mal 3 Kilobyte undenkbar gewesen. Heute sind mehrere Gigabyte möglich. Apple iPhone X © COMPUTER BILDSamsung Galaxy S7 Edge © COMPUTER BILDSamsung Galaxy S8 Plus © COMPUTER BILD

51 Handys

Samsung, Apple, HTC, LG & Co.

Funktionsumfang steigt, Platz wird knapp


In den ersten Jahren waren die SIM-Karten so groß wie eine Kreditkarte; später sind sie immer kleiner geworden. Der Hauptgrund: Auch die Handys wu rden kleiner und flacher. Außerdem kamen im Smartphone-Zeitalter immer neue Funktionen hinzu, die Platz im Gehäuse beanspruchten. Früher haben die Menschen Handys vor allem zum Telefonieren und Simsen genutzt, längst sind Mobilfunkgeräte aber kleine Computer und decken die Funktionen gleich mehrerer Geräte ab â€" entsprechend knapp ist der Platz für die benötigte Technik.
Bald geht es noch deutlich kleiner: Elektronische SIM-Karten sind noch einmal 90 Prozent kleiner als die heute gängigen Nano-SIMs. Doch mit dem neuen Standard wird sich noch viel mehr ändern als bloß die Abmessung. Platz 1: Deutsche Telekom (Endnote 1,6) © COMPUTER BILDPlatz 2: Vodafone (Endnote 1,7) © COMPUTER BILDPlatz 2: Telefonica O2 (Endnote 2,6) © COMPUTER BILD

10 Bilder

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eSIM-Karten lassen sich überschreiben


Die eSIM kann immer wieder neu programmiert und damit „überschrieben“ werden. So lassen sich Anbieter viel leichter und schneller wechseln als heute noch. Verbraucher erhalten mehr Macht. „Jeder Kunde kann künftig mehrere Tarife gleichzeitig speichern, etwa für die Nutzung im In- und Ausland oder für private und berufliche Zwecke“, so Christian Schiele vom Verbraucherportal Verivox. „Die Laufzeiten der Verträge ändern sich dadurch jedoch nicht.“
Die Karte ist fest i m Gerät verbaut und kann nicht ausgetauscht werden. Das „e“ in eSIM steht passenderweise für „embedded“. Damit steigt der Einfluss der Hersteller gegenüber den Mobilfunkanbietern. Diese könnten selbst Handy-Tarife anbieten und die eSIM-Profile gleich mitliefern. Technische Vorteile gibt es obendrein: Weil eSIMs so klein und flach sind, lassen sie sich zum Beispiel auch in smarte Uhren einbauen.

eSIM für das Internet der Dinge


Immer mehr eSIM-fähige Geräte kommen außerhalb des klassischen Mobilfunks auf den Markt â€" zum Beispiel für Anwendungen in Autos, Fahrrädern, Drohnen oder Messgeräten. Schon 2018 könnte die Zahl dieser IT-Geräte erstmals die Zahl der internetfähigen Smartphones überholen. eSIM-Karten bieten große Vorteile für das so genannte „Internet der Dinge“, weil sie nicht getauscht werden müssen. Ein Wechsel klassischer SIM-Karten ist bei Modulen im Auto, die ab Werk fest verbaut sind, oder bei schwer zugänglichen Masten, d ie aus luftiger Höhe Daten senden, fast unmöglich.

Alter Standard bleibt zunächst parallel bestehen


In den kommenden Jahren werden beide Standards, die eSIM und die herkömmliche SIM-Karte, zunächst parallel existieren. Das wird sich auch am Markt bemerkbar machen: Weil die Einführung der eSIM viel Geld kostet, dürften große Namen wie Apple und Samsung ihre Vorreiterrolle weiter ausbauen. Auf lange Sicht werden Handy-Nutzer von der neuen SIM-Karte profitieren.Sumber: Google News | Warta 24 Ende

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